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Heisse Getränke für kalte Tage, die gleichzeitig das Hirn fit halten

13. January 2026 · ·

Wenn es draussen kalt ist, tut ein wärmendes Getränk gut. Umso besser, wenn es noch gesund dazu ist. Grüntee, Ingwer und Kurkuma enthalten wertvolle Nährstoffe für das Gehirn und wärmen gleichzeitig von innen.Hier folgen drei wärmende Getränketipps für ein fittes Hirn:Matcha LatteMatcha ist gemahlener Grüntee. Er hat einen hohen Gehalt an Koffein und Antioxidantien und gilt als «Espresso unter den Tees».Was Sie brauchen: Matcha-Tee, heisses Wasser und Milch.Rezept für 2 Gläser von je ca. 3dl:2 TL Matcha in einen Messbecher geben, mit 1 dl heissem Wasser (max. 80 Grad) übergiessen, mit dem Schwingbesen oder Bambusbesen (Chasen) sehr gut verrühren. 5 dl Milch unter Rühren in einer Pfanne warm werden lassen. Milch zum Matcha-Wasser giessen, mit dem Mixstab oder dem Milchschäumer aufschäumen, in die Gläser verteilen, mit 1/4 TL Matcha bestäuben.Ingwer-Grapefruit-TeeDie Inhaltsstoffe von Ingwer wirken entzündungshemmend, erhöhen den Gehalt an Neurotransmittern (Botenstoffen) und können die Durchblutung des Gehirns fördern.Was Sie brauchen: Wasser, frischen Ingwer, rosa Grapefruits, Rohzucker.Rezept für 1 ½ Liter:1 ½ l Wasser aufkochen, 30g Ingwer (in Scheibchen) beigeben, ca. 5 Min. köcheln, absieben. 2 rosa Grapefruits heiss abspülen. Von einer Grapefruit 4 dünne Scheiben abschneiden, diese in die Gläser verteilen, restliche Grapefruits auspressen. Saft und 2 EL Rohzucker zum Tee geben, in die Gläser giessen.Golden MilkKurkuma wird auch Gelbwurzel genannt. Die antioxidativen Inhaltsstoffe scheinen auch im Gehirn zu wirken. Die Aufnahme vom Curcumin kann in Kombination mit Fett, Pfeffer und durch Erwärmen verbessert werden.Was Sie brauchen: Milch, Kurkuma, Zimt oder Vanillepaste, Ingwer, flüssigen Honig.Rezept für 2 Gläser von je ca. 3 dl:6 dl Milch, 1 TL Kurkuma und 1 Messerspitze Zimt (oder Vanillepaste) in eine Pfanne geben. 1 cm Ingwer fein dazureiben, unter Rühren mit dem Schwingbesen heiss werden lassen. Pfanne von der Platte nehmen, 2 EL Honig daruntermischen, Kurkuma-Milch in die Gläser verteilen, geniessen.Tipp: Golden Milk mit etwas Milchschaum verzieren.Diese und noch mehr Brainfood-Rezepte in Zusammenarbeit mit Betty Bossi finden Sie in unserem Magazin «gesund & smart».

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Antibiotika? Ja, aber Regeln beachten

05. January 2026 · ·
Antibiotika

Antibiotika sind aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken. Sie helfen, bakterielle Infektionen zu behandeln und retten jährlich Millionen von Leben. Doch ihr unsachgemässer Einsatz kann zu einem wachsenden Problem führen: der Entwicklung von Antibiotikaresistenzen, die die Wirksamkeit dieser lebenswichtigen Medikamente gefährden.Im Spital setzen wir alles daran, die Entstehung von Antibiotikaresistenzen zu verhindern. Resistente Keime stellen eine wachsende Herausforderung für die moderne Medizin dar, weshalb wir mit verschiedenen Massnahmen dazu beitragen, die Wirksamkeit von Antibiotika langfristig zu sichern. Doch auch als Patientin bzw. Patient können Sie aktiv mithelfen. Hier erfahren Sie, wie.Unsere Massnahmen zur Bekämpfung von ResistenzenGezielte, leitliniengerechte AntibiotikatherapieBeim Einsatz von Antibiotika richten wir uns nach aktuellen, wissenschaftlich fundierten Leitlinien, um sicherzustellen, dass nur die richtigen Medikamente für die richtigen Infektionen verschrieben werden. So vermeiden wir unnötigen Einsatz und die Gefahr von Resistenzentwicklung.Regelmässige Überprüfung und ggf. Deeskalation der MedikationFalls eine Behandlung nicht mehr nötig ist oder in Abhängigkeit vom Mikrobiologiebefund auf ein Antibiotikum mit einem schmalerem Keimspektrum umgestellt werden kann, tun wir dies, um die Entstehung von Resistenzen zu minimieren.Korrekte Entnahme und Interpretation mikrobiologischer ProbenUm sicherzustellen, dass wir gezielt und wirksam behandeln, ist es wichtig, dass mikrobiologische Proben korrekt entnommen und ausgewertet werden. So können wir genau feststellen, welcher Erreger die Infektion verursacht und welches Antibiotikum am besten wirkt.Konsequente Hygienemassnahmen zur Vermeidung nosokomialer InfektionenHygiene spielt eine entscheidende Rolle im Kampf gegen die Verbreitung von Krankheitserregern inklusiv resistenter Bakterien. Durch strikte Hygienemassnahmen, wie etwa Händewaschen und Desinfektion, verhindern wir die Verbreitung von Infektionen innerhalb des Spitals.Was können Sie als Patientin bzw. Patient tun?Antibiotika nur nach ärztlicher Verordnung einnehmenNehmen Sie Antibiotika nur dann ein, wenn diese von einer Ärztin oder einem Arzt verordnet wurden. Eine eigenmächtige Einnahme von Antibiotika kann nicht nur Ihre Gesundheit gefährden, sondern auch zur Entstehung von Resistenzen beitragen.Therapie vollständig und wie verordnet durchführenEs ist wichtig, dass Sie die verordnete Therapie vollständig und nach den Anweisungen der Ärztin oder des Arztes einnehmen. Lassen Sie keine Einnahme aus. Je nach Antibiotikum sind Einnahmehinweise relevant wie z.B. Abstand zu den Mahlzeiten oder Einnahme alle 8 Stunden, um konstant genügende hohe Wirkkonzentrationen zu erreichen.  Keine Restbestände aufbewahren oder weitergebenFalls nach Abschluss Ihrer Behandlung noch Antibiotika übrig sind, bewahren Sie diese nicht auf und geben Sie sie nicht weiter. Entsorgen Sie Antibiotika nicht im Haushaltsabfall oder Abwasser, dies birgt die Gefahr von Resistenzentwicklung in der Umwelt. Bringen Sie nicht mehr benötigte Medikamente zurück in die Apotheke zur fachgerechten Entsorgung.Händehygiene einhalten – auch beim Besuch im SpitalEine der einfachsten, aber effektivsten Massnahmen zur Vermeidung von Infektionen ist gründliches Händewaschen. Achten Sie darauf, regelmässig Ihre Hände zu desinfizieren, insbesondere nach dem Kontakt mit Oberflächen, Türen oder anderen Personen. Das gilt nicht nur für das Personal, sondern auch für Besuchende.Gemeinsam gegen ResistenzenDer Kampf gegen Antibiotikaresistenzen ist eine gemeinsame Aufgabe. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen den Gesundheitsfachpersonen und den Patientinnen bzw. Patienten können wir sicherstellen, dass Antibiotika auch in Zukunft ihre volle Wirkung entfalten können. Ihre Mithilfe ist entscheidend – und zusammen können wir einen grossen Unterschied machen.

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