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Lewy-Body-Demenz – eine oft verkannte Form der Demenz

03. February 2026 · ·

Wenn von Demenz die Rede ist, denken viele zuerst an Alzheimer. Dabei gibt es weitere Demenzformen, die weniger bekannt, aber für Betroffene und Angehörige nicht weniger herausfordernd sind. Eine davon ist die Lewy-Body-Demenz.Benannt ist sie nach dem Neurologen Friedrich H. Lewy, der diese Erkrankung bereits 1912 beschrieb. Lewy war übrigens ein Schüler von Alois Alzheimer, der die Alzheimer-Krankheit entdeckt hat.  Heute gilt die Lewy-Body-Demenz als vierthäufigste irreversible Demenzform. In der Schweiz leben schätzungsweise rund 8'000 Menschen mit dieser Diagnose. Die Dunkelziffer dürfte höher sein, denn die Diagnose ist anspruchsvoll und nicht immer eindeutig.Typische Symptome – vielseitig und eindrücklichDie Lewy-Body-Demenz zeigt sich oft durch eine Kombination verschiedener Kernsymptome, die in dieser Form einzigartig sind:Parkinson-ähnliche Symptome wie verlangsamte Bewegungen, Muskelsteife oder ZitternStarke Schwankungen der Aufmerksamkeit: Betroffene können innerhalb von Minuten sehr präsent wirken und kurz darauf kaum ansprechbar sein – mehrmals täglichFrühe visuelle Halluzinationen: Häufig sehen Betroffene Menschen oder Tiere, die nicht real sindREM-Schlaf-Verhaltensstörungen: Betroffene bewegen sich im Schlaf, sprechen oder „leben“ ihre Träume körperlich ausDie Verhaltensauffälligkeiten sind bei vielen Patientinnen und Patienten sehr ausgeprägt, welche für das Umfeld sehr eindrücklich und manchmal auch belastend sein können.Was passiert im Gehirn?Lewy-Body-Demenz ist eine neurodegenerative Erkrankung. Ausdruck der neurodegenerativen Krankheit sind Eiweissablagerungen im Gehirn, sogenannte Lewy-Körperchen. Diese sind toxisch und führen zum Absterben von Nervenzellen. Interessanterweise handelt es sich um die gleichen Eiweisse wie bei der Parkinson-Krankheit, allerdings lagern sie sich bei der Lewy-Body-Demenz an anderen Orten und in anderer Verteilung ab.Der Unterschied zeigt sich auch im Krankheitsverlauf:Während bei Parkinson zunächst meist Bewegungsstörungen im Vordergrund stehen, treten bei der Lewy-Body-Demenz frühzeitig Halluzinationen, alltagsrelevante Störungen der Aufmerksamkeit und Sinnestäuschungen auf.Die genauen Ursachen sind – wie auch bei Alzheimer – noch nicht abschliessend geklärt. Familiäre (genetische) Formen sind sehr selten.Behandlung: Symptome lindern, nicht heilenEine Heilung der Lewy-Body-Demenz gibt es bisher nicht. Die Behandlung ist symptomatisch und wird individuell angepasst.Medikamentös kann versucht werden, den Botenstoff Acetylcholin im Gehirn zu erhöhen. Dies kann sich positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken, zum Beispiel auf die visuellen Halluzinationen und die Störung der Aufmerksamkeit.Psychopharmaka werden bei Lewy-Body-Demenz sehr zurückhaltend eingesetzt. Einerseits verbessern sie die kognitive Leistungsfähigkeit nicht, andererseits können sie die Symptome – insbesondere Bewegungsstörungen – deutlich verschlechtern.Netzwerk für Angehörige hilfreichViele Betroffene nehmen ihre Erkrankung selbst kaum wahr. Die Halluzinationen hingegen können für sie und deren Umgebung sehr belastend sein. Das führt zu Stress – und Stress wiederum kann die Symptome verstärken.Für Angehörige ist eine klare Diagnose und gute Aufklärung enorm hilfreich. Sie ermöglicht, das Verhalten besser einzuordnen und angemessen zu reagieren. Ein strukturierter Alltag, ruhige Umgebungen und das Vermeiden von stressauslösenden Situationen können viel bewirken.Ebenso wichtig: Unterstützung annehmen. Der Austausch mit spezialisierten Organisationen und anderen Angehörigen entlastet, gibt Sicherheit und zeigt, dass man mit dieser Herausforderung nicht allein ist.Wenn Sie mehr über die Lewy-Body-Demenz erfahren möchten, dann hören Sie gern in die Folge 27 des Podcasts «Chopfsach» rein, in der Prof. Dr. med. Marc Sollberger, Leiter a.i. der Memory Clinic UAFP, die Krankheit anschaulich erläutert: Spotify: https://open.spotify.com/episode/1thfEVp1y7A00spUjaSWfi

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«Die Komplexität der Diätküche in der Altersmedizin ist eine besondere Anforderung»

27. January 2026 · ·
Diätküche

Unser Küchenchef Ronny Kunze erläutert im Interview, welche Bedeutung die Diätküche in der Geriatrie hat, welche Herausforderungen sie täglich meistern müssen und das Akzeptanz das A und O ist.Welche Bedeutung haben spezielle Ernährungsbedürfnisse und Mangelernährung in der Küche eines Altersmedizin-Spitals?Ronny Kunze: Das ist der absolute Kern unserer täglichen Mission. Spezielle Bedürfnisse als auch Mangelernährung unserer Patientinnen und Patienten sind der Grund, warum unsere 'Cuisine Felix' so eng mit der Medizin und der Forschung in der UAFP verzahnt ist.Die speziellen Ernährungsbedürfnisse, also die klassische Diätküche, sind bei uns der Standard, nicht die Ausnahme. Die Herausforderung im Alltag ist die enorme Vielfalt und die geforderte Präzision. Wir jonglieren permanent mit verschiedensten Konsistenzstufen bei Schluckstörungen (Dysphagie), von weicher Kost bis zu fein passiert, parallel zu Allergie-Menüs, Nieren-Diäten oder laktosefreien Varianten. Das managen wir über eine extrem präzise, datengestützte Planung in unserem Menübestellsystem und ein Team, das auf diese Komplexität spezialisiert ist.Aber die Mangelernährung ist der eigentliche, oft unsichtbare Gegner in der Geriatrie. Sie zu bekämpfen, ist unsere wichtigste Aufgabe, und wir verfolgen dabei eine mehrstufige Strategie, die weit über das normale Kochen hinausgeht.Einerseits meldet uns die Patientenhotellerie, die die Essensbestellungen der Patientinnen und Patienten aufnehmen, welches Menü gewünscht ist, andererseits wissen wir dank dem Foodscanner, was die Patienten wirklich essen. Der Foodscanner scannt jedes Tablett vor und nach dem Essen und liefert uns exakte Daten, was und wie viel gegessen wurde. Das ist für uns ein 'neuer Vitalwert' und die wichtigste, objektive Datengrundlage.Diese Daten gehen direkt an die Ernährungsberatung und an unsere spezialisierte NutriCare Clinic. Hier wird interdisziplinär entschieden, welche Intervention die Patientin bzw. der Patient braucht. Wir in der Küche sind dann die ausführenden Verantwortlichen dieses Therapieplans.Unser erster Ansatz ist immer 'Food First'. Wir reichern unsere Speisen (Suppen, Saucen, Pürees) mit hochwertigem Proteinpulver oder Fetten an, um die Nährstoffdichte zu maximieren. Wenn das nicht reicht oder eine gezielte Supplementierung nötig ist, kommen Spezialprodukte ins Spiel.Welche besonderen Anforderungen stellt die Diätküche aus Ihrer Sicht?Die eigentliche Anforderung ist nicht das Kochen der Diät an sich, salzarm oder laktosefrei ist reines Handwerk. Die besondere Anforderung hier in der Geriatrie ist die extreme Komplexität durch die Kombination und die absolute Null-Fehler-Toleranz.Wir haben selten nur den 'reinen' Allergiker. Wir haben den Allergiker, der zusätzlich eine schwere Nierenerkrankung hat und an einer Schluckstörung (Dysphagie) leidet. Das bedeutet, mein Team muss ein Menü produzieren, das a) keines dieser Allergene enthält, b) gleichzeitig streng protein- und kaliumarm sein muss und c) obendrein nicht als normales Stück Fleisch serviert werden darf, sondern in einer spezifischen, pürierten und angedickten Konsistenz, um eine Aspiration zu verhindern.Diese multidimensionale Anforderung stellt extreme Ansprüche an die Prozesssicherheit. Jede einzelne Komponente muss bei uns im Menübestellsystem lückenlos deklariert sein. Eine Verwechslung auf dem Posten oder am Band ist keine Option, es ist ein medizinisches Risiko.All diese Einschränkungen dürfen aber am Ende nicht dazu führen, dass das Essen 'traurig' aussieht oder schmeckt.Die grösste Herausforderung der Diätküche ist aber die Akzeptanz. Ein perfekt berechnetes, aber unappetitliches Püree, das nicht gegessen wird, verschlimmert die Mangelernährung. Die Anforderung ist also, diese hochkomplexe Formel in ein Gericht zu verwandeln, das Würde hat, das Appetit macht und das den Patienten dazu verleitet, die für ihn lebenswichtigen Kalorien und Nährstoffe auch wirklich aufzunehmen. Und genau das können wir dann wieder mit unserem Foodscanner überprüfen. So schliesst sich der Kreis.

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Wunde heilt nicht? Eine DEXA-Untersuchung steht an? Dann sind Sie bei uns richtig!

20. January 2026 · ·

Unsere ambulanten Angebote – für Gesundheit nach Mass Die Universitäre Altersmedizin FELIX PLATTER bietet ein breites Spektrum an ambulanten Dienstleistungen an – sowohl zur optimalen Nachsorge nach einem stationären Aufenthalt als auch für alle, die eine präventive oder spezialisierte Untersuchung benötigen. Unsere Leistungen umfassen ein vielfältiges Angebot an Therapien, Beratungen und Abklärungen – mit unseren auf das Alter spezialisierten Fachpersonen und teilweise in Zusammenarbeit mit anderen Spitälern.Ambulante TherapienUnsere Therapeutinnen und Therapeuten haben ein Ziel: Ihre Patientinnen und Patienten dabei zu unterstützen, möglichst lange selbstständig zu bleiben. Sie sind auf die Bedürfnisse älterer Menschen spezialisiert und wissen, worauf es ankommt – sei es durch gezielte Bewegung oder durch spezielle Übungen bei Sprach- oder Schluckbeschwerden. Unsere ambulanten Therapien sind massgeschneidert und gehen auf individuelle Bedürfnisse ein:Ergotherapie – fördert die Mobilität und Selbstständigkeit im AlltagLogopädie – unterstützt bei Sprech- und SchluckstörungenPhysiotherapie – bringt die Beweglichkeit wieder in Schwung Psychologischer DienstUnsere Neuropsychologinnen und -psychologen untersuchen und beraten Menschen mit Erkrankungen des Gehirns. Sie klären Gedächtnis- und Denkfähigkeiten ab, unterstützen Betroffene und Angehörige im Umgang mit Veränderungen im Alltag und bieten ein gezieltes, wissenschaftlich fundiertes kognitives Training an. Zudem begleiten sie Patientinnen und Patienten nach einem Schlaganfall oder einer anderen Hirnerkrankung bei der schrittweisen Rückkehr ins Berufsleben und stehen in belastenden Situationen beratend zur Seite. Spezialisierte Abklärungen und BeratungenWir bieten umfangreiche diagnostische Abklärungen und fachkundige Beratungen an:Neurologische Abklärungen – Hirnschlagnachsorge sowie allgemeine neurologische FragenStroke und Kognition: Hirnfunktion nach einem Schlaganfall erfassenTraditionelle Chinesische Medizin (TCM) –Akupunktur, Ohrakupunktur, Moxibustion und SchröpfenSpezialisierte Abklärungen in Zusammenarbeit mit anderen KlinikenIn Zusammenarbeit mit dem Universitätsspital Basel bieten wir am Standort FELIX PLATTER folgende Untersuchungen an:Radiologie – Computertomografie, DEXA, Röntgen und Ultraschall.Dermatologie – umfassende Behandlung bei Haut-, Schleimhaut-, Nagel- und Haarerkrankungen als auch Wunden.Augenklinik – für alle Erkrankungen der Augen.Urologie – vom allgemeinen urologischen Bereich bis hin zu spezialisierten Eingriffen im Bereich der Uroonkologie.Clarunis, das universitäre Bauchzentrum Basel, kümmert sich an unserem Standort um Erkrankungen des gesamten Magendarmtrakts, inklusive Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm, Enddarm, Bauchspeicheldrüse, Leber, Gallenblase und Gallenwege. Mehr Informationen zu den einzelnen Angeboten finden Sie auf unserer Webseite.*******************************NewsletteranmeldungErhalten Sie die neusten Blogs und News automatisch per Email. Hier zum Anmeldeformular

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Heisse Getränke für kalte Tage, die gleichzeitig das Hirn fit halten

13. January 2026 · ·

Wenn es draussen kalt ist, tut ein wärmendes Getränk gut. Umso besser, wenn es noch gesund dazu ist. Grüntee, Ingwer und Kurkuma enthalten wertvolle Nährstoffe für das Gehirn und wärmen gleichzeitig von innen.Hier folgen drei wärmende Getränketipps für ein fittes Hirn:Matcha LatteMatcha ist gemahlener Grüntee. Er hat einen hohen Gehalt an Koffein und Antioxidantien und gilt als «Espresso unter den Tees».Was Sie brauchen: Matcha-Tee, heisses Wasser und Milch.Rezept für 2 Gläser von je ca. 3dl:2 TL Matcha in einen Messbecher geben, mit 1 dl heissem Wasser (max. 80 Grad) übergiessen, mit dem Schwingbesen oder Bambusbesen (Chasen) sehr gut verrühren. 5 dl Milch unter Rühren in einer Pfanne warm werden lassen. Milch zum Matcha-Wasser giessen, mit dem Mixstab oder dem Milchschäumer aufschäumen, in die Gläser verteilen, mit 1/4 TL Matcha bestäuben.Ingwer-Grapefruit-TeeDie Inhaltsstoffe von Ingwer wirken entzündungshemmend, erhöhen den Gehalt an Neurotransmittern (Botenstoffen) und können die Durchblutung des Gehirns fördern.Was Sie brauchen: Wasser, frischen Ingwer, rosa Grapefruits, Rohzucker.Rezept für 1 ½ Liter:1 ½ l Wasser aufkochen, 30g Ingwer (in Scheibchen) beigeben, ca. 5 Min. köcheln, absieben. 2 rosa Grapefruits heiss abspülen. Von einer Grapefruit 4 dünne Scheiben abschneiden, diese in die Gläser verteilen, restliche Grapefruits auspressen. Saft und 2 EL Rohzucker zum Tee geben, in die Gläser giessen.Golden MilkKurkuma wird auch Gelbwurzel genannt. Die antioxidativen Inhaltsstoffe scheinen auch im Gehirn zu wirken. Die Aufnahme vom Curcumin kann in Kombination mit Fett, Pfeffer und durch Erwärmen verbessert werden.Was Sie brauchen: Milch, Kurkuma, Zimt oder Vanillepaste, Ingwer, flüssigen Honig.Rezept für 2 Gläser von je ca. 3 dl:6 dl Milch, 1 TL Kurkuma und 1 Messerspitze Zimt (oder Vanillepaste) in eine Pfanne geben. 1 cm Ingwer fein dazureiben, unter Rühren mit dem Schwingbesen heiss werden lassen. Pfanne von der Platte nehmen, 2 EL Honig daruntermischen, Kurkuma-Milch in die Gläser verteilen, geniessen.Tipp: Golden Milk mit etwas Milchschaum verzieren.Diese und noch mehr Brainfood-Rezepte in Zusammenarbeit mit Betty Bossi finden Sie in unserem Magazin «gesund & smart».*******************************NewsletteranmeldungErhalten Sie die neusten Blogs und News automatisch per Email. Hier zum Anmeldeformular

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Antibiotika? Ja, aber Regeln beachten

05. January 2026 · ·
Antibiotika

Antibiotika sind aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken. Sie helfen, bakterielle Infektionen zu behandeln und retten jährlich Millionen von Leben. Doch ihr unsachgemässer Einsatz kann zu einem wachsenden Problem führen: der Entwicklung von Antibiotikaresistenzen, die die Wirksamkeit dieser lebenswichtigen Medikamente gefährden.Im Spital setzen wir alles daran, die Entstehung von Antibiotikaresistenzen zu verhindern. Resistente Keime stellen eine wachsende Herausforderung für die moderne Medizin dar, weshalb wir mit verschiedenen Massnahmen dazu beitragen, die Wirksamkeit von Antibiotika langfristig zu sichern. Doch auch als Patientin bzw. Patient können Sie aktiv mithelfen. Hier erfahren Sie, wie.Unsere Massnahmen zur Bekämpfung von ResistenzenGezielte, leitliniengerechte AntibiotikatherapieBeim Einsatz von Antibiotika richten wir uns nach aktuellen, wissenschaftlich fundierten Leitlinien, um sicherzustellen, dass nur die richtigen Medikamente für die richtigen Infektionen verschrieben werden. So vermeiden wir unnötigen Einsatz und die Gefahr von Resistenzentwicklung.Regelmässige Überprüfung und ggf. Deeskalation der MedikationFalls eine Behandlung nicht mehr nötig ist oder in Abhängigkeit vom Mikrobiologiebefund auf ein Antibiotikum mit einem schmalerem Keimspektrum umgestellt werden kann, tun wir dies, um die Entstehung von Resistenzen zu minimieren.Korrekte Entnahme und Interpretation mikrobiologischer ProbenUm sicherzustellen, dass wir gezielt und wirksam behandeln, ist es wichtig, dass mikrobiologische Proben korrekt entnommen und ausgewertet werden. So können wir genau feststellen, welcher Erreger die Infektion verursacht und welches Antibiotikum am besten wirkt.Konsequente Hygienemassnahmen zur Vermeidung nosokomialer InfektionenHygiene spielt eine entscheidende Rolle im Kampf gegen die Verbreitung von Krankheitserregern inklusiv resistenter Bakterien. Durch strikte Hygienemassnahmen, wie etwa Händewaschen und Desinfektion, verhindern wir die Verbreitung von Infektionen innerhalb des Spitals.Was können Sie als Patientin bzw. Patient tun?Antibiotika nur nach ärztlicher Verordnung einnehmenNehmen Sie Antibiotika nur dann ein, wenn diese von einer Ärztin oder einem Arzt verordnet wurden. Eine eigenmächtige Einnahme von Antibiotika kann nicht nur Ihre Gesundheit gefährden, sondern auch zur Entstehung von Resistenzen beitragen.Therapie vollständig und wie verordnet durchführenEs ist wichtig, dass Sie die verordnete Therapie vollständig und nach den Anweisungen der Ärztin oder des Arztes einnehmen. Lassen Sie keine Einnahme aus. Je nach Antibiotikum sind Einnahmehinweise relevant wie z.B. Abstand zu den Mahlzeiten oder Einnahme alle 8 Stunden, um konstant genügende hohe Wirkkonzentrationen zu erreichen.  Keine Restbestände aufbewahren oder weitergebenFalls nach Abschluss Ihrer Behandlung noch Antibiotika übrig sind, bewahren Sie diese nicht auf und geben Sie sie nicht weiter. Entsorgen Sie Antibiotika nicht im Haushaltsabfall oder Abwasser, dies birgt die Gefahr von Resistenzentwicklung in der Umwelt. Bringen Sie nicht mehr benötigte Medikamente zurück in die Apotheke zur fachgerechten Entsorgung.Händehygiene einhalten – auch beim Besuch im SpitalEine der einfachsten, aber effektivsten Massnahmen zur Vermeidung von Infektionen ist gründliches Händewaschen. Achten Sie darauf, regelmässig Ihre Hände zu desinfizieren, insbesondere nach dem Kontakt mit Oberflächen, Türen oder anderen Personen. Das gilt nicht nur für das Personal, sondern auch für Besuchende.Gemeinsam gegen ResistenzenDer Kampf gegen Antibiotikaresistenzen ist eine gemeinsame Aufgabe. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen den Gesundheitsfachpersonen und den Patientinnen bzw. Patienten können wir sicherstellen, dass Antibiotika auch in Zukunft ihre volle Wirkung entfalten können. Ihre Mithilfe ist entscheidend – und zusammen können wir einen grossen Unterschied machen.*******************************NewsletteranmeldungErhalten Sie die neusten Blogs und News automatisch per Email. Hier zum Anmeldeformular

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