
Eine Tasse aus dem Schrank nehmen. Die Kaffeemaschine bedienen. Die volle, heisse Tasse sicher zum Tisch tragen. Was für die meisten Menschen selbstverständlich ist, setzt unter anderem motorische Koordination, räumliche Wahrnehmung, Gleichgewicht und kognitive Planung voraus. All diese Fähigkeiten können nach einem Schlaganfall, einer Verletzung oder im Verlauf einer Demenz beeinträchtigt sein. Genau hier setzt die Ergotherapie an.

Sigrid Tränker lacht, wenn sie erzählt, wie sie zur Logopädie kam. «Ich habe Soziale Arbeit studiert und als Sozialarbeiterin gearbeitet. Dann habe ich eines Tages in der Zeitung gelesen, dass noch Ausbildungsplätze in der Logopädie frei sind.» Eine Randnotiz, die ihr Leben verändern sollte. Was als Neugier begann, wurde zur Leidenschaft und zu einem Beruf, den sie heute seit über 30 Jahren ausübt. Seit sechs Jahren ist sie Logopädin in der Universitären Altersmedizin FELIX PLATTER.

Eine internationale Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. med. Marc Aurel Busche, Leiter des Departements für demenzielle Erkrankungen und Chefarzt der Memory Clinic der Universitären Altersmedizin FELIX PLATTER, liefert neue Hinweise darauf, wie zwei zentrale krankhafte Eiweisse bei Alzheimer, Amyloid-β und Tau, gemeinsam wichtige Gedächtnisnetzwerke im Gehirn stören.

Viele kennen die klassische, stationäre Rehabilitation: Man wird ins Spital eingewiesen, verbringt Tage oder Wochen auf der Station mit zugewiesenem Zimmer und kehrt schliesslich nach Hause zurück. In der Tagesklinik hingegen kommen die Patientinnen und Patienten ein- bis fünfmal pro Woche tagsüber in die Rehabilitation und schlafen abends im eigenen Bett. Ambulant statt stationär mit der vollen Intensität einer geriatrischen Rehabilitation.





