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«Ruhe bewahren bei Delir-Patienten ist entscheidend»

10. March 2026 · ·

Ein Delir tritt oft plötzlich auf – etwa nach einer Operation, bei starken Schmerzen oder anderen körperlichen Belastungen. Besonders gefährdet sind Menschen mit bereits bestehenden kognitiven Einschränkungen. Für Betroffene und Angehörige bedeutet der akute Verwirrtheitszustand eine grosse Herausforderung. Genau hier setzt unsere DelirUnit an.

Die spezialisierte Station kümmert sich um Patientinnen und Patienten mit einem akuten Delir. Ein interprofessionelles Team aus Ärztinnen und Ärzten, Psychiaterinnen und Psychiatern sowie Pflege- und Therapiefachpersonen arbeitet eng zusammen. Gemeinsam verfolgen sie ein Ziel: Stabilität schaffen und die vorhandenen Fähigkeiten der Patientinnen und Patienten bestmöglich fördern.

Erol Cetinkaya, Stationsleiter der DelirUnit und der MIBS, weiss aus Erfahrung, worauf es ankommt:
«Wichtig ist, den Betroffenen mit Ruhe zu begegnen. Jeder Mensch erlebt ein Delir anders – deshalb schauen wir jeden Fall individuell an.»

Ergänzt wird das Angebot durch die MIBS (Multidisziplinäre Intensiv Betreuungsstation). Sie richtet sich an Menschen mit komplexen somatischen Erkrankungen und gleichzeitiger kognitiver Beeinträchtigung. Hier werden unter anderem Patientinnen und Patienten mit einem abklingenden Delir betreut.

Ein zentraler Faktor auf der DelirUnit und der MIBS ist Zeit: «Unsere Pflegenden können sich intensiver um die einzelnen Patientinnen und Patienten kümmern», sagt Erol Centinkaya. «Dass wir im FELIX in diesem Setting arbeiten und uns im Team regelmässig austauschen können, macht diese Arbeit besonders wertvoll.»

Mit der DelirUnit und der MIBS bietet das FELIX ein spezialisiertes Umfeld für Menschen mit komplexen Bedürfnissen – kompetent, interprofessionell und mit viel Erfahrung.