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Projekt BASEL (Basel Study on the Elderly)


Hintergrund

Bei der Suche nach den Ursachen und möglichen Therapiemethoden von Demenzerkrankungen spielt die Früherkennung eine zentrale Rolle. Das Projekt BASEL wollte dabei helfen, Demenzerkrankungen, im Speziellen die Alzheimerkrankheit, bereits in einem Stadium diagnostizieren zu können, in dem eine Veränderung im Alltag noch nicht festzustellen ist. In diesem Zusammenhang sollten auch die Bedingungen des «erfolgreichen Alterns» erforscht werden. Konkret wollten die Forschenden zum Beispiel die Stärke genetischer Einflüsse und anderer Risikofaktoren abschätzen. Sie vertraten darüber hinaus die These, dass chronische Entzündungsprozesse an der Entstehung der Alzheimerkrankheit beteiligt sind, und erfassten deshalb bestimmte immunologische Parameter.

Durchführung

Zwischen den Jahren 1997 und 2001 wurden insgesamt 1599 Personen voruntersucht. Davon nahmen 825 Personen an der Längsschnittstudie teil und wurden seither alle zwei Jahre ausführlich neuropsychologisch und zum Teil auch kernspintomografisch untersucht. Bis zuletzt nahmen immer noch rund 300 Personen aktiv an der Studie teil.

Resultate

Die Datenerhebung wurde 2013 abgeschlossen. Es werden noch weitere Analysen durchgeführt und Veröffentlichungen vorbereitet.

Studienleitung

Prof. Dr. phil. Andreas U. Monsch, Memory Clinic FELIX PLATTER

Publikationen

Anhand der gesammelten Daten gibt es bislang circa 30 Veröffentlichungen, Stand Juli 2018.

Telefonzentrale

+41 61 326 41 41

Erreichbar rund um die Uhr