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Ganganalyse: versteckte Störungen frühzeitig erkennen

Häufig fühlen sich ältere Menschen unsicher beim Gehen. Oder sie fragen sich, was es bedeutet, dass sich ihr Gehen verändert hat. Manche sind gestürzt oder befürchten, dass sie stürzen könnten. Da unsicheres Gehen unter anderem auch mit einer Störung der Hirnleistung zusammenhängen kann, bieten wir eine elektronische Ganganalyse im Basel Mobility Center FELIX PLATTER an. Damit messen wir potenzielle Gangstörungen, die mit blossem Auge noch nicht sichtbar sind. Auf der Grundlage dieser Analyse erstellt unser Facharztteam einen individuellen Behandlungsvorschlag. So lassen sich Unsicherheiten und Sturzrisiken frühzeitig erkennen und durch geeignete Massnahmen reduzieren. Das verbessert die Mobilität, die Selbstständigkeit und damit die Lebensqualität.

Ganganalyse

Weil das Gehen und die Hirnleistung zusammenhängen, ist die Ganganalyse auch ein Teil der medizinischen Untersuchung an der Memory Clinic FELIX PLATTER. Der Ablauf gestaltet sich für unsere Patienten unkompliziert: Nach einer kurzen Befragung zu den Beschwerden und der medizinischen Vorgeschichte sowie einer kurzen körperlichen Untersuchung wird die Ganganalyse durchgeführt. Sie dauert 30 bis 60 Minuten. Dabei trägt der Patient die eigene Kleidung und nutzt, sofern vorhanden, die eigene Gehhilfe. Ohne Kabelverbindungen geht man 5- bis 6-mal über einen 10 m langen Gangmessteppich im grossen hellen Ganglabor. Zwei der Durchgänge über den Gangmessteppich erfolgen unter Doppelbedingungen, auch «Dual Task» genannt. Das heisst, beim Gehen führt der Patient gleichzeitig eine zweite Aufgabe durch.

Mit den Resultaten erarbeiten unsere Ärzte individualisierte Therapieempfehlungen, die dem Patienten dabei helfen, seine Gangsicherheit und Beweglichkeit zu erhalten oder zu verbessern.

Basel Mobility Center