Warum das Essen im Spital so wichtig ist
Zum Inhalt
Zurück

Warum das Essen im Spital so wichtig ist

Krank und im Spital – dann sollen wenigstens die Mahlzeiten einen kleinen Genussmoment bieten. Deshalb bereitet das Küchenteam der Universitären Altersmedizin FELIX PLATTER alle Menüs frisch vor Ort zu. Doch Zmorge, Zmittag und Znacht haben in der Altersmedizin einen viel grösseren Stellenwert, als nur den Hunger zu stillen. Im Alter lässt der Appetit nach, das Sättigungsgefühl setzt früher ein und hält länger an. Gleichzeitig lassen auch Geschmacks- und Geruchssinn nach, was dazu führen kann, dass weniger und unausgewogener gegessen wird. Oft leiden Betagte deshalb neben der Krankheit, die den Spitaleintritt nötig gemacht hat, zusätzlich an Mangelernährung oder einem Abbau der Muskelmasse, was mit einem Verlust von Kraft und Mobilität einhergeht. Teil der Behandlung ist aus diesem Grund immer auch ein Screening, das Ernährungsprobleme rasch identifiziert. Ein gut ernährter Körper erholt sich rascher und nachhaltiger, deshalb startet die Ernährungstherapie bereits mit der ersten Mahlzeit. Die Menülinie Compact ist energie- und proteinverdichtet, das heisst bei kleinerem Volumen gleich viel Energie und Protein wie eine normale Portion. Zur Behandlung gehören auch die individuelle Physio- und Ernährungstherapie und ein molkenbasierter Drink mit Leucin, welcher den Muskelaufbau ankurbelt und der im Café Noir auch von Privatpersonen gekauft werden kann.

Dr. clin. nutr. Caroline Kiss, Fachexpertin Klinische Ernährung, Universitäre Altersmedizin FELIX PLATTER
Zurück
Blogeintrag wurde nicht gefunden