Aus der Forschung: Gefässwandeinrisse und Sport
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Aus der Forschung: Gefässwandeinrisse und Sport

22 Jun 2021

Im Zusammengang mit sportlicher Betätigung wird immer wieder vom Auftreten von Dissektionen – d.h. Einrissen in die Gefässwand - hirnversorgender Arterien berichtet. Diese Einrisse können zu Schlaganfällen vor allem bei Menschen unter 50 Jahren führen; bei Älteren kommt dies aber auch  vor und wird dann meist unterschätzt. Ist Sport also für manche Menschen zu gefährlich? In Zusammenarbeit mit einer internationalen Expertengruppe analysierten Experten der Universitären Altersmedizin FELIX PLATTER und des Universitätsspitals Basel die bestehende Datenlage zu dieser Fragestellung und liessen dabei eigene Erfahrungen einfliessen: Ein direkter ursächlicher Zusammenhang zwischen Sport und Dissektion ist sehr selten und selbst Patienten, die eine Dissektion erlitten haben, können  - und sollen - sich in der Regel nach einer Karenzzeit wieder sportlich betätigen; allein von gewissen Kampfsportarten und Gewichtheben ist bei diesen Menschen abzuraten. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in Frontiers In Neurology publiziert.

Prof. Dr. med. Stefan T. Engelter, Chefarzt Rehabilitation
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