Moderne Blutverdünnung auch bei Hochbetagten sicher
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Moderne Blutverdünnung auch bei Hochbetagten sicher

23 Nov 2021

Die direkten oralen Antikoagulantien (DOAC) stellen eine attraktive Alternative zu den Vitamin-K-Antagonisten (VKA) in der blutverdünnenden Behandlung von Hirnschlagpatient/-innen mit Vorhofflimmern dar. Ob dies jedoch für die – im klinischen Alltag zunehmend häufigeren – hochbetagten Hirnschlagpatient/-innen über 85 Jahren gilt, war bisher unklar. In einer von Basler Forschern koordinierten, internationalen, gepoolten Analyse aus sieben Kohortenstudien wurde nun zum ersten Mal die Sicherheit und Wirksamkeit der modernen DOAC gegenüber den herkömmlichen VKA bei den ältesten Patient/-innen mit Vorhofflimmern und einem kürzlichen Hirnschlag untersucht. 

 

Eine Forschungsgruppe unter anderem des Universitätsspitals Basel und der Universitären Altersmedizin FELIX PLATTER in Basel konnte zeigen, dass diese moderne Form der Blutverdünnung auch bei hochbetagten Hirnschlagpatient/-innen sicher und wirkungsvoll ist. Dies kann unmittelbar im klinischen Alltag umgesetzt werden. 

 

Die Studie wurde am 8. November 2021 in der Zeitschrift Annals of Neurology (Impact Factor 10.4) online publiziert. 

Prof. Dr. med. Stefan T. Engelter, Chefarzt Rehabilitation
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