Gelebte Nachhaltigkeit in der Altersmedizin am Beispiel der Ernährung
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Gelebte Nachhaltigkeit in der Altersmedizin am Beispiel der Ernährung

13 Jul 2021

Die Universitäre Altersmedizin FELIX PLATTER (UAFP) hat Nachhaltigkeit bewusst in ihrem Leitbild verankert: «Wir sehen Nachhaltigkeit als unsere Verpflichtung. Es ist zentral in einem sich rasch wandelnden Umfeld sorgsam mit Ressourcen umzugehen». Qualität, Wirtschaftlichkeit und Ökologie werden in der UAFP sinnvoll miteinander verbunden.

 

Die Ernährung bildet gerade bei älteren Menschen das Fundament für die medizinischen und therapeutischen Behandlungen. Für den Heilungsprozess braucht es Energie und Baustoffe – insbesondere Proteine und Vitamine – aus Nahrungsmittel. Essen und Trinken tragen direkt zum Wohlbefinden und zur Genesung der Patienten bei und sind damit ein wichtiger Faktor für die Zufriedenheit. Die abwechslungsreichen Mahlzeiten werden in der UAFP frisch und bedarfsgerecht zubereitet. Bei jeder Patientin und bei jedem Patienten wird der Ernährungszustand beurteilt und falls notwendig eine Ernährungstherapie durchgeführt. So kann unter Berücksichtigung der medizinischen Behandlung die erforderliche Ernährungstherapie festgelegt werden.

 

Bei der Herstellung der Mahlzeiten legt die Küche der UAFP einen besonderen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit: lokaler Einkauf, ressourcenschonende Zubereitungsgeräte und effiziente Reinigungsprozesse sorgen für eine nachhaltige Gastronomie. Die Vermeidung von Foodwaste wird erreicht durch adaptierte Menüs, bei denen die Portionen kleiner, die Nährstoffmengen jedoch gleich gross wie bei einem normalen Gericht sind. Die Gerichte werden exakt geplant und frisch nach Rezepten zubereitet. Somit wird gewährleistet, dass so wenig überschüssige Speisen wie möglich produziert werden. Auch Rüst- und sonstige Abfälle werden nicht einfach entsorgt, sondern gesammelt und zur Gewinnung von Energie und Dünger genutzt. Einen weiteren aktiven Beitrag zum Klimaschutz hat die UAFP mit PET-Recycling erzielt und das Umweltzertifikat für das Sammeln von fast einer Tonne PET-Flaschen in einem Jahr erhalten.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Birgit Hall, Leiterin Organisationsentwicklung & Qualitätsmanagement
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