Holmusk und FELIX PLATTER verbinden Alzheimer-Forschung mit Real-World-Evidence
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Holmusk und FELIX PLATTER verbinden Alzheimer-Forschung mit Real-World-Evidence

14 Jun 2021

Holmusk, ein führendes globales Unternehmen im Bereich Data Science und mentale Gesundheit, und die Universitäre Altersmedizin FELIX PLATTER (UAFP) werden in einem gemeinsamen Forschungsprojekt die Alzheimer-Forschung voranbringen. Beide Institutionen haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um vertieft umfangreiche Datensätze aus fehlgeschlagenen Alzheimer-Studien zu analysieren. Ziel des gemeinsamen Forschungsprojekts ist es, mit modernsten Datenmodellen bislang unentdeckte Erkenntnisse dieser Medikamentenstudien zu finden. Diese könnten helfen, zukünftige klinische Studien effektiver zu gestalten.

 

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird Holmusk seinen eigenentwickelten Ansatz des maschinellen Lernens nutzen, um den Krankheitsverlauf vorherzusagen und die Wirkung verschiedener Medikamente differenziert darzustellen. Die Memory Clinic an der UAFP wird als führende klinische Studieneinheit für klinische Studien zu Alzheimer für das Forschungsprojekt wesentliche klinische Expertise zur Verfügung stellen. Die innovativen Modellierungsfähigkeiten der künstlichen Intelligenz von Holmusk bieten eine noch nie dagewesene Möglichkeit, den Krankheitsverlauf und das Ansprechen auf die Behandlung auf Patientenebene besser zu verstehen.

 

Alzheimer ist die häufigste Ursache für Demenz, von der weltweit über 50 Millionen Menschen betroffen sind. Obwohl in den letzten zwei Jahrzehnten über 250 Milliarden US-Dollar in klinische Studien zu Alzheimer investiert wurden, waren nur vier von 156 klinischen Studien erfolgreich. Als erstes Medikament hat nun Aducanumab von der FDA eine Zulassung mit Auflagen erhalten. Auch fehlgeschlagene Studien liefern riesige Datensätze von bildgebenden Verfahren des Gehirns, biochemischen Messungen und neurokognitiven Testresultaten, und diese Zusammenarbeit ebnet den Weg, diese sinnvoll zu nutzen.

Prof. Dr. phil. Andreas U. Monsch, Abteilungsleiter Memory Clinic
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